Der Hochlantsch ist mit seinen 1.720 Metern Seehöhe die höchste Erhebung im Grazer Bergland und dazu ein Berg mit „Rundum-Aussicht“, u. a. hinunter auf die Teichalm. Besonders attraktiv macht diesen „Almenland-Klassiker“ aber die Wallfahrtskirche Schüsserlbrunn, die direkt am Weg liegt.
Die kleine Holzkapelle Schüsserlbrunn klebt geradezu an der Lantschmauer und ist nur zu Fuß erreichbar. Der Name leitet sich von den Felsenschüsserln in der Grotte hinter der Kirche ab, die kleine Quelle dort soll heilkräftig sein und vor allem bei Augenleiden helfen. Viele Sagen und Legenden ranken sich um den Wallfahrtsort, der bereits Mitte des 18. Jahrhunderts eine Andachtsstätte war. 1974 musste das kleine Gotteshaus wegen drohender Felsstürze um zehn Meter auf ein neues Fundament verschoben werden. Bekannt ist die Kirche auch aus der Fernsehsendung „9 Plätze, 9 Schätze“, 1918 wurde sie zum beliebtesten Ausflugsziel der Steiermark gewählt und erreichte beim Bundesentscheid den 3. Platz.
Schüsserlbrunn & der "Steir. Jockl"sind vom 27. Oktober bis zum 1. Mai geschlossen!
Für das letzte Wegstück von Schüsserlbrunn hinauf zum Gipfel ist Trittsicherheit erforderlich – und auch das dementsprechende Schuhwerk!